Fotolia_6083970_XSrodindenker
110_2788
Fotolia_188237459_XSschreibmaschinealt

Hugh Lorenz.
Denk - und Schreibmaschine.

70 Jahre ... und zumindest alltagstauglich weise!

Für Menschen, die letztendlich vom Geistigen leben, ist die Bescheidenheit am allerinteressantesten. Wenn man einen gewissen Überblick über die Zusammenhänge
 des Ganzen hat, ist das, was notwendig wird als nächster Schritt auch immer das
Spannendste. Das ist Lebensqualität. Wer daran nicht teilhat, ist unzufrieden
und unglücklich, auch wenn er Millionär ist.

Joseph Beuys , im SPIEGEL Nr. 23/84

Zuletzt aktualisiert: 24.06.2019 (Forschung)

Wichtig: Wenn Sie meine Webseite öfter besuchen, drücken Sie bitte jetzt F5, damit sich der Cache leert und Sie die aktuelle Version sehen - danke!

Willkommen auf meiner Webseite und in meiner Welt

20171005_175947

„Wie Sokrates sollte der Philosoph mehr reden als schreiben (…) Das Schreiben in der Philosophie ist nichts anderes als bloßer Notbehelf (…) Die Rolle des Philosophen besteht darin, zu sprechen, auszusprechen, alles der Sprache zuzuführen - das Geschriebene ist ein von der Rede getragener Schatten“, schrieb der von mir hochgeschätzte Henri Lefebvre in «Einführung in die Modernität / Neun Präludien».

Für wen auch noch schreiben, wenn nicht mehr gelesen wird!?

Wenn in diesen Tagen nur noch WhatsApp-Nachrichten gelesen werden, aber bereits ein Text mit einem einzigen eingeschobenen Nebensatz die meisten Menschen intellektuell überfordert, ist Schreiben wirklich … brotlose Kunst.

„Nur der Schauspieler weckt noch die große Begeisterung“, schrieb Nietzsche in «Der Fall Wagner». Voila, dann gilt es, Schauspiel anzubieten!

So oder so: Iacta alea est: mMt dem geplanten und bereits vorbereiteten Wohnsitzwechsel zu Ende September 2019 geht die Ära meines Verlags zu Ende und die beiden zukünftigen Schwerpunkte meiner Aktivitäten werden die Hörbuchproduktion und das Verfassen von Drehbüchern sein.

Fotolia_112656285_XS

Fotolia_163938485_XSseniorenlaptop

frauohr

monitor

omahoert

Denn der moderne Mensch ist ein audiovisuell geprägter; Töne und Bilder formen seine Persönlichkeit. Was an den klugen und hellsichtigen Satz von Karl Marx erinnert, daß es das Sein des Menschen ist, daß sein Bewußtsein prägt, und nicht umgekehrt.

Niemand nimmt sich mehr das Leben, weil sie oder er «Die Leiden des jungen Werther» gelesen hat: Der audiovisuell geprägte Mensch läuft eher Gefahr, Andere umzubringen, weil er es als hautnah empfundenes, prickelndes Geschehen auf der Leinwand oder dem Screen miterlebte. Hannibal Lecter dürfte inzwischen ebensoviele Menschen weltweit auf dem Gewissen haben wie der olle Goethe (oder zumindest den Appetit auf Menschenfleisch und Sadismus gesteigert haben).

Kurzum: Ich habe meine Seele in diesen Tagen mit Haut und Haar dem Teufel Film und seiner Großmutter Hörbuch verschrieben. Unsere neuer Wohnsitz auf der Mecklenburger Seenplatte ab dem 1.10.2019, umgeben von stiller Natur, kommt dem entgegen: Ein Tonstudio braucht Ruhe.

Also immer wieder mal vorbei schauen, es bleibt spannend!

 Gut surf und danke im voraus für jeden Kommentar, jede Anregung, jede Kritik, am einfachsten vorläufig noch direkt hier auf hugh@lorenz-eisenach.de !

 

Danke für Ihren Besuch in der Bach - und Lutherstadt Eisenach!

top